Raskir Garulfson, der Jäger

In meiner Jugend, auf der Jagd nach Niederwild, geriet ich in eine Treibjagd. Die getriebene Wildsau hatte mich als Ziel ihrer Wut auserkoren. Mit meiner Beute auf den Schultern konnte ich ihr nicht entkommen, so musste ich meine Hasen aufgeben. Auf einen Baum, welcher durch einen Blitzschlag zerstört wurde, konnte ich mich retten. Blind vor Wut ließ die Sau nicht von mir ab, bis die Jagdgesellschaft endlich kam und das Wild niederstreckte. Die hohen Herren bewunderten meine Flinkheit und meinen Mut und schlugen vor, dass ich beim alternden Förster und Jagdmeister eine Ausbildung beginnen könnte. Sofort nahm ich an, vor allem da mir das Leben eines Bauern nicht zusagte. Ich brauchte Herausforderung, den Nervenkitzel auf der Jagd. Nach Jahren der Lehre verstarb der hohe Herr meines Meisters an einer geheimnisvollen Krankheit. Kurz darauf schlief mein Meister ebenfalls den ewigen Schlaf. Der neue Herr hatte keine Verwendung für mich, da er sein eigenes Gefolge mitbrachte. So wurde ich entlassen und ging auf Wanderschaft.

Es war in einem Dorf, als ich auf dem Markt versuchte die Felle der von mir erlegten Tiere zu verkaufen, als ein Ritter und sein Knappe mich fragten, ob ich sie auf einem Stück ihres Weges begleiten möchte. Natürlich sagte ich auch zu dieser Herausforderung nicht nein und so begann meine Wanderschaft erneut, doch ein Ende ist bisher nicht in Sicht.

Leider hat seine Wanderschaft nun doch ein frühes Ende gefunden und wir trauern um unseren Hauptmann.

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